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Dem Begriff der Lehr-Lern-Form liegt ein verändertes Lernverständnis zugrunde, das den Weg zu einer "Neuen Lernkultur" weist. Der Lernende bestimmt zunehmend das Verhältnis von Lehren und Lernen, und nicht mehr der Lehrer. Die Veränderungen in unserer Gesellschaft, mit ihrem schnellen Wandel, der großen Menge an neuem Wissen und den ständigen technologischen Neuerungen, fordern neue Konzepte des Lernens.
Zukünftig ist Lernen eine lebenslange Aufgabe, die niemals abgeschlossen ist, die überall stattfindet und als ganzheitlicher Prozess angesehen werden muss. Der Lernende muss zukünftig selbstverantwortlich und aktiv seinen individuellen Lernweg gestalten und in der Vielfalt der Lehr-Lern-Formen auswählen. In dieser Fülle der Möglichkeiten gehört es zu den wichtigsten Aufgaben "das Lernen zu lernen", und sich je nach Lernziel adäquate Lernstrategien zurechtzulegen. Eine besondere Rolle spielen hier die Grundlagen der Hirnforschung im Hinblick auf die unterschiedlichen Lerntypen.
Das Bild des "Neuen Lernens" erweitert sich in der Rolle des Lehrenden, der nicht mehr nur Wissensvermittler, sondern nun Lernberater und Lernbegleiter wird. Er moderiert, unterstützt, berät und animiert. Neben dem klassischen Seminar oder Unterricht erhalten informelles, selbstorganisiertes, ganzheitliches oder computerunterstütztes Lernen (E-Learning) eine eigene und gleichwertige Bedeutung.
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Sich verändernde Anforderungen und Möglichkeiten bringen neue Lernformen hervor. Neben Vortrag oder Unterrichtsgespräch kommen aktivierende Formen zum Einsatz, z.B. Aquarium, Videotraining oder Kugellager. Unterschiedliche Sozialformen, wie Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit und Plenum werden situationsgerecht genutzt und medientechnisch unterstützt. Musik, Bewegung und Entspannung schaffen ein entspanntes Lernklima. Aktivität anstatt Rezeptivität ist gefragt. Neue beteiligungsorientierte Methoden, z.B. Moderations-Methode, Zukunftswerkstatt oder Open Space helfen kreativ und eigenverantwortlich Probleme zu bearbeiten. Projektarbeit verbindet reale Fragestellungen mit den dazugehörenden Kontexten. Eine wichtige Rolle spielt die Unterstützung vieler Lehr-Lern-Formen durch verschiedene Medien (PC, Video, Pinwand), Visualisierung, z.B. Moderations-Methode, computerunterstütztes Lernen oder auch der eigene Körper als Lernmedium. Das alles kann an vielen verschiedenen Lernorten und zu verschiedenen Zeiten genutzt werden (Arbeitsplatz, Bibliothek, Virtuell, Lebensalltag) und wird so flexibel.
Folgende Themenbereiche stehen zur Verfügung:
Selbstgesteuertes/Offenes Lernen Informelles Lernen Ganzheitliches Lernen E-Learning/Mobiles Lernen Moderierte Lernformen.
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